Was führt zum Erlöschen des Prüfungsanspruchs?

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Allgemeines
Was zum Erlöschen des Prüfungsanspruchs führt, regelt § 32 Abs. 5 des Landeshochschulgesetzes (LHG), § 34 Abs. 2 LHG und die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung.In § 32 LHG ist geregelt, dass der Prüfungsanspruch verloren geht, wenn eine Studierende oder ein Studierender eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Studien- oder Prüfungsleistung endgültig nicht bestanden oder nicht rechtzeitig erbracht hat, es sei denn, die Fristüberschreitung ist von der oder dem Studierenden nicht selbst zu vertreten. Die Hochschulen können in ihren Prüfungsordnungen eine Frist festlegen, bis zu der sämtliche nach der Studien- und Prüfungsordnung für den Studienabschluss erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen erbracht sein müssen; diese Frist darf frühestens drei Semester nach der festgesetzten Regelstudienzeit enden. Wird diese Frist überschritten, gilt Satz 3 entsprechend.
Beachte hierbei die Regelungen für Orientierungsprüfungen, denn es gilt :
Orientierungsprüfungen sind bis zum Ende des Prüfungszeitraums des zweiten Fachsemesters abzulegen.
Wer die Orientierungsprüfungen einschließlich etwaiger Wiederholungen bis zum Ende des Prüfungszeitraums des dritten Fachsemesters nicht abgelegt hat, verliert den Prüfungsanspruch im Studiengang, es sei denn, dass sie die Fristüberschreitung nicht zu vertreten hat; hierüber entscheidet die jeweilige Prüfungskommission auf Antrag der Studentin.